Kurs 891
Pilgern zwischen Leere und Fülle
17. bis 20. Juni 2026
9:30 Uhr bis 17 Uhr

Leitung
Katharina Wagner
Referent
Michael Kaminski, Religionspädagoge und Pilgerbegleiter, München
Zielgruppe
Für all theologischen, pädagogischen und diakonischen Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst
Eigenanteil
66,00 € für hauptamtlich Mitarbeitende der bayrischen Landeskirche zzgl. Kosten für Mittag- und Abendessen
Ist Leere das Gegenteil von Fülle? Und Leere immer schmerzhaft – so wie wir sie in Abschieden von vertrauten Strukturen, in der eigenen Erschöpfung oder vielleicht auch im Schweigen Gottes erleben? Und ist die verheißene Fülle ein Leben im Glück? Wie bedingen sich Leere und Fülle?
Beim Pilgern wollen wir dieses Paradox unter die Füße nehmen: Wir machen uns leer, geben Ballast ab und schaffen Raum. Begegnen der Leere und der Fülle der Schöpfung, des Augenblicks und der Gnade Gottes in Fülle und Leere.
Auf dem Weg zwischen Marktoberdorf und Oberstaufen wollen wir dieser Dynamik nachspüren. Diese Etappe des Münchner Jakobswegs ist geprägt von der Weite des Voralpenlandes. Wir pilgern zunächst durch den Kempter Wald über Görisried zur alten Römerstadt Kempten. Danach erschließen wir uns durch das Weitnauer Tal im Auf und Ab das hügelige Allgäu, bis wir schließlich am Pilgerziel Oberstaufen – gut gefüllt mit Eindrücken und dennoch im besten Fall etwas leergelaufen – ankommen.
Einen behüteten Weg und «Buen Camino!»
Voraussichtlich Unterbringung in Doppelzimmern mit Frühstück. Die Kosten für Mittagessen und Abendessen müssen selbst übernommen werden.
Teilnehmende aus diesem Jahr kommen erst auf die Warteliste und rücken im November auf.